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Social Media kostet Zeit

Ich glaube, jeder hat das schon oft gehört, dass jemand gesagt hat, dass er keine Zeit für etwas hat. Doch seien wir mal ehrlich, wenn man das hört, dann ist der Person das einfach nicht wichtig genug.

Klar, es kann immer mal sein, dass dies nicht der Fall ist, und ich möchte jetzt auch, dass sich niemand angegriffen fühlt, aber ich habe das einfach schon so oft anders mitbekommen.

Wenn sich jemand abends mit Freunden trifft und an einem andern Tag zu Hause sitz und eine Serie schaut oder ins Kino geht, dann klingt die Aussage „ich hatte keine Zeit“ für mich, ein klein wenig falsch. Klar, Freunde sind wichtig und Entspannung auch. Aber wenn es darum geht, dass man gerne aktiv auf sozialen Plattformen seien möchte, dann sollte es einem schon bewusst und klar sein, dass dies Zeit kostet und man sich die Zeit auch nehmen sollte.


Was ein großer YouTuber mal gesagt hat, dass man einfach kaum Zeit für Freunde hat und nach Freitagabend sich nicht mit Freunden trifft, wenn man gefragt wird, da man ja noch das nächste Video fertigstellen muss, gehört einfach dazu. Jetzt, einige Jahre später, schreibt dieselbe Person auf Instagram in einem Post, dass sie es bereut, nie wirklich Zeit für Freunde gehabt zu haben, und so kaum noch Freude hat.

Das mag jetzt absolut komisch und widersprüchlich klingen, aber das ist, finde ich, das beste Beispiel. Man sollte sich zwar feste Zeiten einplanen, wann man was für welchen Content zu tun hat, aber alles andere außerhalb der Onlinewelt sollte man nicht vernachlässigen.

Dann doch lieber ein Video weniger die Woche und dafür glücklich sein. Auf Dauer tut das dann auch dem eigenen Konten gut und die Leute werden merken, wie viel besser der Inhalt ist, wenn man sich auch mal Zeit für etwas anderes nimmt.


Damit möchte ich euch einfach sagen, dass es sowohl wichtig ist, sich Zeit zu nehmen, um seine Inhalte für seine verschiedenen Plattformen zu kreieren und zum anderen sollte man sich auch für alles andere außerhalb der Onlinewelt Zeit nehmen. Die Balance ist es, auf die es ankomme.


Von nichts zu viel und trotzdem regelmäßig, denn es kann auch mal zu viel sein. Wenn man sich mit zu vielen Inhalten auf zu vielen Plattformen gleichzeitig beschäftigt, macht man irgendwann nichts anderes mehr und schlittert, wie so viele Leute schon berichtet haben, geradeaus in einen Burnout. Das führt nicht nur dazu, dass man sich selber kaputtmacht, sondern auch dazu, dass die Zuschauer merken, dass es einem nicht gut geht und man nicht mehr mit so viel Spaß bei der Sache ist wie bisher. Schlussendlich verliert man so dann relativ schnell auch Zuschauer, da keiner gerne etwas von jemanden schaut, bei dem es so ausschaut, als sei es gezwungen und nicht aus Spaß.




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